Webcams
Loipenbericht

Tannenbergsthal

Tannenbergsthal

Tourist-Information Muldenhammer OT Tannenbergsthal
Klingenthaler Str. 29
08262 Muldenhammer OT Tannenbergsthal

Telefon: 037465 402825
E-Mail: tourist-info(at)gemeinde-muldenhammer.de
Internet: www.muldenhammer.com

Tannenbergsthal befindet sich im Tal der Kleinen Pyra, einem Zufluss der Zwickauer Mulde, am östlichen Rand des Vogtlandes und an den westlichen Ausläufern des Erzgebirges. Die Ursprünge von Tannenbergsthal gehen auf den Zinnbergbau im 15. Jahrhundert zurück. Später kam dann die Eisenerzgewinnung hinzu.

Tannenbergsthal

Im 19. und im frühen 20. Jahrhundert erfuhr der Ort einen beträchtlichen Aufschwung und Wachstumsschub durch den Bau der Textilfabrik (nach dem Zweiten Weltkrieg VEB Kunstleder) und dem Wirken des Unternehmers Keffel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Ortsteil Schneckenstein bis in die späten 1950er Jahre Uranerzbergbaugebiet unter der SDAG Wismut.

In Tannenbergsthal eröffnete am 27. November 2005 im Herrenhaus, das Friedrich Eduard Keffel 1854 dem Hammerwerksbesitzer Lattermann abgekauft hatte und bis 1952 von der Familie Keffel bewohnt blieb, ein Heimatmuseum. In diesem Museum wird die Geschichte Tannenbergsthals und seiner ehemaligen Ortsteile beleuchtet. Hauptthemen sind dabei der Bergbau in der Region, die Bedeutung des Schneckensteins und die Industrialisierung von der Textilherstellung bis zur Kunstlederproduktion, sowie das industrielle Wirken der Familie Keffel und Meinel.

Sehenswert sind die evangelische Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert, die wesentlich von Friedrich Eduard Keffel II. und Edmund Meinel finanziert wurde, mit ihrer Innenbemalung im Jugendstil und der Eule-Orgel.

Tannenbergsthal

Bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der einzige oberirdische Topasfelsen Europas "Der Schneckenstein", dessen Topase bereits im Schatz von August dem Starken funkelten. In der "Grube Tannenberg" können Sie dem Berggeist begegnen. Gespickt mit Legenden und Geschichten der Bergleute, vermitteln versierte Bergwerksführer interessante Einblicke in die Arbeit unter Tage. Im direkt angrenzenden Vogtländisch-Böhmischen Mineralienzentrum sind jede Menge steinerne Kostbarkeiten zu bewundern.

Geheimnisvolle Pfade führen durch die schier unendlich erscheinenden Wälder zwischen den drei Waldgemeinden vorbei an stillen Weihern und dunklen Hochmooren, die immer wieder von bunten Bergwiesen unterbrochen werden. Hier bietet sich vom Kamm des Erzgebirge/Vogtland ein herrlicher Blick weit hinunter ins sächsische und böhmische Unterland. Ein ehrfürchtiger Schauer ergreift den Wanderer, wenn er im NSG "Drei Bächle" zu den ältesten Fichten in den neuen Bundesländern emporschaut, die ihre gewaltigen Wipfel im Wind wiegen.