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Loipenbericht

Grünbach & Muldenberg

Grünbach & Muldenberg

Gemeinde Grünbach
Rathausstr. 4
08223 Grünbach

Telefon: 03745 5303
Fax: 03745 5925
E-Mail: info(at)gruenbach.de
Internet: www.gruenbach.de

Auf dem Wendelstein-Höhenrücken des östlichen Vogtlandes liegt der 1.730 Einwohner zählende staatlich anerkannte Erholungsort Grünbach am Eingang zum Naturpark "Erzgebirge-Vogtland" und im Naturschutzgebiet "Oberes Göltzschtal" in etwa 700 m Höhe.

Grünbach

Seinen Namen verdankt er dem "grünen Bächel", das in Richtung Ortsteil "Siehdichfür" floß und in den Geigenbach mündete. Heute wird man allerdings vergebens nach ihm suchen, ein Falkensteiner Gardinenfabrikant hatte bereits im 19. Jahrhundert sein Wasser in einem Rohrsystem seinem Betrieb zugeleitet.

Grünbach wurde 1532 erwähnt, als das "newe dörfflein mit 8 Feuerstätten vor dem grünen Bächel". Seine Entwicklung fand inmitten dichter Wälder, fernab der Handelswege statt.

Am Ortsausgang Richtung Muldenberg wurde in den Jahren 1993/94 ein Wintersportareal geschaffen. Es entstand ein Loipensystem nach internationalem Standart und eine Skihütte. An schönen Wochenenden tummeln sich seitdem Hunderte Skifans auf den Loipen- und Wanderwegen im Gelände des Rehhübels. Bei Glühwein, Grog und Würstchen klingt der Tag dann in der Skihütte aus. Der "Rehhübellauf" (klassisch) und der "Helmut-Wolf-Gedächtnislauf" (freie Technik), vom Skisportverein Grünbach organisiert, gehören zu den hochkarätige Wettkämpfen, die von vielen Skisportlern gerne angenommen werden.

Grünbach

Der Moosmann als Weihnachtsfigur - geht auf den Moosmann der Sage zurück, der - selbst in tiefster Not lebend - guten Menschen in ihrer Armut jederzeit helfend zur Seite stand. Moosmann und Moosweibel, nur drei Fuß hoch, lebten im tiefen Wald unter Baumstöcken und in Höhlen, nährten sich kümmerlich von Wurzeln und Früchten des Waldes und kleideten sich notdürftig mit Moos und Tannenzweigen. Sie hatten nur einen Feind, den Wilden Jäger". Vor ihm und seinem Gefolge waren sie sicher unter den Baumstämmen und -stöcken, in die die Holzhauer drei Kreuze geschlagen hatten. Den Menschen waren die Moosleute freundlich gesinnt. Sie halfen besonders den Armen, und das Laub - drei Handvoll mußten es sein -, mit dem sie gute Taten belohnten, verwandelte sich in Gold, so daß die Not der armen Wäldler ein Ende nahm. Nach Ansicht der Volkskundler erinnert der das Weihnachtslicht tragende Moosmann an das im Winter unter warmen Moosen ruhende Leben und an die wiederkehrende Sonne. Sollte der vogtländische Moosmann im Grunde nicht das Ebenbild des fleißigen, hilfsbereiten und doch so bitterarmen Waldarbeiters vergangener Zeiten sein, der sich aus Not und Unterdrückung nach einem freien, glücklichen Leben sehnte und dem das in der Finsternis strahlende Weihnachtslicht Glauben und Kraft gab?

(aus "Wie iech mich of Weihnachten fraa"von Dr. Friedrich Barthel)

Der Moosmann eine, der mündlichen Überlieferung nach, den Menschen freundlich gesonnene, seelengute Figur der vogtländischen Sagenwelt, zu Hause in den weiten Wäldern von der Göltzsch bis zum Aschberg und von Falkenstein bis Schöneck. Eine überlebensgroße Holzfigur des Moosmannes haben die Grünbacher Schnitzer geschaffen. Sie ist immer zur Weihnachtszeit etwa in Dorfmitte aufgestellt.

Zu den schon fest eingetragenen Laufevents im Vogtland gehört der "Moosmann-Cup". Im Zeitraum von Mai bis Oktober jeden Jahres wird er vom Skisportverein Grünbach veranstaltet. Zu den 3 Wettkämpfen gehören Frühjahrscross, Kirmeslauf und Herbstcross bei Wertung der beiden besten Läufe.